Deutschland

13 Anbaugebiete - mehr als 2000 Jahre Weintradition

Heute ist es insbesondere der deutsche Weißwein, der weltweit allerhöchste Anerkennung erfährt.
Vollumfassend über deutschen Wein zu schreiben, würde wohl eine komplette Bibliothek füllen.

Eine der ältesten Pflanzen der Welt ist die Weinrebe. Bereits vor 100 Millionen Jahren gab es schon mehrere Arten von Wildreben, aber erst die Römer haben diese vor ca. 2000 Jahren nach Deutschland gebracht. Womöglich war es den Besatzern Germaniens schlichtweg zu mühsam, ihren Weinbedarf in Amphoren über die Alpen zu schleppen.

Karl der Große regelte dann im 8. Jahrundert den Weinanbau und dessen Verkauf. Vor allem die Klöster waren Zentren des Weinanbaus, was auch erklärt, dass viele Lagenbezeichungen einen kirchlichen Hintergund haben, wie z.B. "Wegeler Jesuitengarten", "Welgesheimer Kirchgärtchen" um nur zwei stellvertretend für viele andere zu nennen.

Deutsche Winzer zeichnen sich vor allem durch ihre Innovationskraft aus. Dies vermag vielleicht auf den ersten Blick nicht zu einem derart alten Beruf passen, aber ohne diese Fähigkeit würden wir heute Weine aus Traubensorten wie Dornfelder, Scheurebe, Müller-Thurgau oder auch Kerner uvm. in keinem Weinkeller finden.

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