Mosel

Mosel

Mosel bezeichnet ein deutsches Weinbaugebiet für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA) im Tal der Mosel mit den Nebentälern von Saar und Ruwer.

Die größten Weinorte nach Rebfläche sind:

 


  • Piesport
  • Zell
  • Leiwen
  • das Konzer Tälchen
  • Neumagen-Dhron
  • Mehring
  • Bernkastel-Kues
  • Trittenheim
Die Region stellt das größte Steillagenweinbaugebiet der Welt und mit über 5.300 ha die größte Rieslinganbaufläche weltweit dar.
Der steilste Weinberg der Welt ist der Bremmer Calmont mit einer Hangneigung von ca. 65 Grad.

Vielfach dominiert noch die bereits seit römischer Zeit bekannte Einzelpfahlerziehung oder Moselpfahlerziehung, die aber auch im Steilhang nach und nach durch moderne Drahtanlagen ersetzt wird.
Die Böden bestehen in der Weinregion Mosel aus Schiefer (Saar, Ruwer, Mittel- und Untermosel) und Muschelkalk (Obermosel). Im Anbaugebiet liegt unter anderem der Bernkasteler Doctor, der zu den teuersten landwirtschaftlichen Böden
Deutschlands zählen soll.
Der Bernkasteler Ring e. V. und der Große Ring VDP Mosel-Saar-Ruwer e. V. führen regelmäßig Weinversteigerungen durch. Spitzenqualitäten in der Kategorie Prädikatswein können bei Versteigerungen Preise von mehreren hundert Euro pro 0,75 l Flasche erreichen.
Wer ab Herbst 2007 einen Wein der Mosel-Saar-Ruwer-Region kauft, wird auf dem Etikett nur noch "Mosel" finden. Das Bundeskabinett beschloss am 9. August 2006 in Berlin eine entsprechende Änderung des Weingesetzes.

Quelle: wikipedia
 


Jahrgang 2018 im Weinanbaugebiet Mosel

Wenn Trauben bei der Lese wie gemalt aussehen, lässt das auf hervorragende Weine hoffen.
2018 war das an der Mosel so. Und nicht nur das:
Auch die geschätzte Menge von rund einer Million Hektoliter war sehr erfreulich, gab es im Vorjahr doch rund ein Drittel weniger.
Doch bis es so weit kam, hielten Trockenheit und Hitze sowie die Angst vor Hagelunwettern oder Starkregen die Winzer in Atem.
An der Mittelmosel gab es zwar etwas Regen und manche Gewitter, doch es war überall vor allem die Trockenheit das Thema Nummer eins.
Auch an der Mosel hatte die Entwicklung einen großen Vorsprung gegenüber den durchschnittlichen Werten; die Lese begann schon im August für die früh reifenden Sorten und Mitte September für den Riesling.
Gesunde Trauben, die wirklich wie gemalt an den Trieben hingen, weckten bei den Winzern große Vorfreude. Der Regen im September, der Dank der kühlen Nächte keine Fäulnis zur Folge hatte, erhöhte die Saftausbeute, was auch zu dem bemerkenswerten Mengenergebnis beitrug.

Mit Mostgewichten, die etwa beim Riesling mit durchschnittlich 85 Grad Oechsle im Spätlesebereich lagen, zeichnen sich die Moselweine des Jahrgangs 2018, durch reiches Aroma, eine harmonische Struktur bei moderater Säure und eleganter, vollsaftiger Fruchtigkeit aus.

Vom ansprechenden Sektgrundwein bis zu grandiosen Beeren- und Trockenbeerenauslesen, bietet der Jahrgang eine große Bandbreite für Genießer.
Winzer Matthias Lay aus Pünderich fasst es so zusammen: Beim Jahrgang 2018 hat es der liebe Gott mit den Moselwinzern sehr gut gemeint.

Quelle: deutscheweine.de